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Kia EV6 (2021): Maße, Vorstellung, Bilder, Kofferraum, PS, Anhängelast Kias neues Elektroauto EV6 ist als sportlicher GT bis zu 585 PS stark

Marktstart des Kia EV6 schon im Sommer 2021 denkbar

Kia präsentiert mit dem Elektroauto EV6 auf der neuen Elektroplattform E-GMP das Schwestermodell vom Hyundai Ioniq 5. Der Marktstart wäre bereits im Sommer denkbar. Der Preis könnte sich am Ioniq orientieren, der bei 41.900 Euro startet.

Kein Tigernose-Grill für Kias neues E-Auto

Der Kia EV6 teilt sich zwar die Technik mit dem Hyundai Ioniq 5, optisch haben die beiden aber nichts miteinander zu tun. Mit dem neuen Modell hat Kia das Thema Crossover quasi durchgespielt: coupéhafte Dachlinie, SUV-mäßige Beplankung an den Radläufen, recht viel Bodenfreiheit und eine hohe Schulterlinie, dabei aber doch nicht ganz so hochbeinig.

Kia-Modelle im Auto-Abo bei ViveLaCar 

An der Front zeigt Kia sein neues Markenlogo. Vorne ist das Design des EV6 runder, als wir es zuletzt bei neuen Modellen der Marke gesehen haben – etwa bei der neuen Sorento-Generation. Die Scheinwerfer sind – entgegen dem aktuellen Trend – recht groß und nicht geteilt. Das Tagfahrlicht setzt sich aus mehreren Elementen zusammen und umschließt die restlichen Lichteinheiten oben und unten. Den Kia-typischen Tigernose-Grill bekommt der EV6 nicht, stattdessen verbindet ein schmaler, schwarzer Schlitz die beiden Scheinwerfer – hier scheint auch die Sensorik oder eine Kamera untergebracht zu sein. Ein großer unterer Lufteinlass wird von verschiedenen Gittern und luftleitenden Elementen unterteilt. An der Seite fällt ein Element über den Schwellern auf, das im Bereich der hinteren Türen nach oben ansteigt und so eine optische Verbindung zur hinteren Lichtsignatur schafft. Die reicht bis an die Radläufe und wird von einem schmalen LED-Band bestimmt, das in einem Bogen über das gesamte Heck reicht.
Kia EV6 GT-Line

Anders als die Studie hat der Serien-EV6 B-Säulen. Bullige Kotflügel verstärken die Crossover-Optik.


Im Bereich neben dem Kofferraumdeckel finden sich nach außen größer werdende Striche. Blinker und Rückfahrlicht könnten sich in einem Element darunter befinden. Das wiederum geht in eine Chromspange über. Für die nötige Portion Sportlichkeit sorgen ein Dachkantenspoiler und eine Lippe auf dem Heckdeckel. Bislang verrät Kia in puncto Abmessungen nur Daten zu Radstand und Kofferraumvolumen des EV6 (siehe unten). Und: Das Auto soll bis zu 1,6 Tonnen ziehen können, wenn der Akku mehr als 35 Prozent geladen ist.

Radstand: 2900 mm
Kofferraum: 520 l / ca. 1300 l
Frunk: 52 l (Hinterradantrieb) / 20 l (Allradantrieb)
Anhängelast: 1,6 t

Innenraum erinnert ans Cockpit des Ioniq 5

Im Innenraum gibt es dann doch einige Überschneidungen mit dem Ioniq 5. Gerade die Gestaltung des Armaturenbretts mit den beiden auf einem gebogenen Element platzierten Displays ähnelt dem Cockpit Elektro-Hyundai sehr. Die Bildschirme fürs Digital-Cockpit und das Infotainment messen jeweils 12 Zoll. Das System dahinter ist natürlich immer online, kann Echtzeit-Informationen liefern und beherrscht drahtlose Updates “over the air”. Ergänzt wird das System durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion. Die Klimaeinheit wird wie im Ioniq durch eine digitale Touchfläche ersetzt. Es gibt aber auch Unterschiede zum Hyundai: Der Kia bekommt ein eigenes Lenkrad, dessen recht groß wirkender Pralltopf in Form des fehlenden Tigernose-Grills gestaltet ist. Außerdem hat er eine Mittelkonsole. Auf der finden der Startknopf und der Drehschalter zur Gangwahl ihren Platz.
Kia EV6 e-GT

Nachhaltigkeit ist ein Thema beim EV6: Die Sitzbezüge werden aus recyceltem Plastik hergestellt.

Zu den wichtigsten Assistenzsystemen zählt ein Ausstiegsassistent, der per Warnton oder verschlossener Tür die Fondpassagiere vor dem unbedachten Aussteigen bewahrt, falls sich ein Auto von hinten nähert. Dazu kommt der weiterentwickelte Autobahnassistent, der teilautomomes Fahren ermöglicht, indem sich der EV6 am vorausfahrenden Auto orientiert.

Hyundai EV6 auch als GT-Version mit 585 PS

Die technischen Daten weichen leicht von denen des Hyundai Ioniq 5 ab. Den EV6 gibt es mit zwei Akkupaketen. Während der kleinere wie beim Hyundai 58 kWh speichert, bringt es die größere Version auf 77,4 kWh, also mit fast zwei kWh mehr und laut Kia gut für bis zu 510 Kilometer Reichweite.

Elektrische Kia-Modelle im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt

Die beiden Akkugrößen werden jeweils mit Hinterrad- oder Allradantrieb gekoppelt, wobei die Leistung natürlich steigt, wenn ein zusätzlicher Motor an der Vorderachse arbeitet. Leider sind die von Kia kommunizierten Leistungswerte noch recht lückenhaft, hier ein Überblick:

● Heckantrieb + 58-kWh-Akku: 125 kW (170 PS)
● Allradantrieb + 58-kWh-Akku: 173 kW (235 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 6,2 s
● Heckantrieb + 77,4-kWh-Akku: 168 kW (229 PS), über 510 km Reichweite (WLTP)
● Allradantrieb + 77,4-kWh-Akku: 239 kW (325 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 5,2 s
● GT (Allradantrieb): 430 kW (585 PS) Systemleistung, 740 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 3,5 s, 260 km/h Höchstgeschwindigkeit

Kia EV6 e-GT

Neue Details: Ein anderes Grillgitter, veränderte Schürzen und gelbe Bremssättel kennzeichnen den Kia EV6 GT.


Dank 800-Volt-Technik lädt der Akku besonders schnell. In 18 Minuten soll die zuvor leere Batterie wieder zu 80 Prozent voll sein, der Strom für 100 Kilometer soll in viereinhalb Minuten nachgeladen sein. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Batterie nicht nur den Motor mit Energie speist, sondern auch bis zu 3,6 kW starke Elektrogeräte betrieben werden können. Sogar ein anderes Elektroauto soll der Kia EV6 als Stromspender aufladen können.

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Kia EV6 (2021): Maße, Vorstellung, Bilder, Kofferraum, PS, Anhängelast Kias neues Elektroauto EV6 ist als sportlicher GT bis zu 585 PS stark

Marktstart des Kia EV6 schon im Sommer 2021 denkbar

Kia präsentiert mit dem Elektroauto EV6 auf der neuen Elektroplattform E-GMP das Schwestermodell vom Hyundai Ioniq 5. Der Marktstart wäre bereits im Sommer denkbar. Der Preis könnte sich am Ioniq orientieren, der bei 41.900 Euro startet.

Kein Tigernose-Grill für Kias neues E-Auto

Der Kia EV6 teilt sich zwar die Technik mit dem Hyundai Ioniq 5, optisch haben die beiden aber nichts miteinander zu tun. Mit dem neuen Modell hat Kia das Thema Crossover quasi durchgespielt: coupéhafte Dachlinie, SUV-mäßige Beplankung an den Radläufen, recht viel Bodenfreiheit und eine hohe Schulterlinie, dabei aber doch nicht ganz so hochbeinig.

Kia-Modelle im Auto-Abo bei ViveLaCar 

An der Front zeigt Kia sein neues Markenlogo. Vorne ist das Design des EV6 runder, als wir es zuletzt bei neuen Modellen der Marke gesehen haben – etwa bei der neuen Sorento-Generation. Die Scheinwerfer sind – entgegen dem aktuellen Trend – recht groß und nicht geteilt. Das Tagfahrlicht setzt sich aus mehreren Elementen zusammen und umschließt die restlichen Lichteinheiten oben und unten. Den Kia-typischen Tigernose-Grill bekommt der EV6 nicht, stattdessen verbindet ein schmaler, schwarzer Schlitz die beiden Scheinwerfer – hier scheint auch die Sensorik oder eine Kamera untergebracht zu sein. Ein großer unterer Lufteinlass wird von verschiedenen Gittern und luftleitenden Elementen unterteilt. An der Seite fällt ein Element über den Schwellern auf, das im Bereich der hinteren Türen nach oben ansteigt und so eine optische Verbindung zur hinteren Lichtsignatur schafft. Die reicht bis an die Radläufe und wird von einem schmalen LED-Band bestimmt, das in einem Bogen über das gesamte Heck reicht.
Kia EV6 GT-Line

Anders als die Studie hat der Serien-EV6 B-Säulen. Bullige Kotflügel verstärken die Crossover-Optik.


Im Bereich neben dem Kofferraumdeckel finden sich nach außen größer werdende Striche. Blinker und Rückfahrlicht könnten sich in einem Element darunter befinden. Das wiederum geht in eine Chromspange über. Für die nötige Portion Sportlichkeit sorgen ein Dachkantenspoiler und eine Lippe auf dem Heckdeckel. Bislang verrät Kia in puncto Abmessungen nur Daten zu Radstand und Kofferraumvolumen des EV6 (siehe unten). Und: Das Auto soll bis zu 1,6 Tonnen ziehen können, wenn der Akku mehr als 35 Prozent geladen ist.

Radstand: 2900 mm
Kofferraum: 520 l / ca. 1300 l
Frunk: 52 l (Hinterradantrieb) / 20 l (Allradantrieb)
Anhängelast: 1,6 t

Innenraum erinnert ans Cockpit des Ioniq 5

Im Innenraum gibt es dann doch einige Überschneidungen mit dem Ioniq 5. Gerade die Gestaltung des Armaturenbretts mit den beiden auf einem gebogenen Element platzierten Displays ähnelt dem Cockpit Elektro-Hyundai sehr. Die Bildschirme fürs Digital-Cockpit und das Infotainment messen jeweils 12 Zoll. Das System dahinter ist natürlich immer online, kann Echtzeit-Informationen liefern und beherrscht drahtlose Updates “over the air”. Ergänzt wird das System durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion. Die Klimaeinheit wird wie im Ioniq durch eine digitale Touchfläche ersetzt. Es gibt aber auch Unterschiede zum Hyundai: Der Kia bekommt ein eigenes Lenkrad, dessen recht groß wirkender Pralltopf in Form des fehlenden Tigernose-Grills gestaltet ist. Außerdem hat er eine Mittelkonsole. Auf der finden der Startknopf und der Drehschalter zur Gangwahl ihren Platz.
Kia EV6 e-GT

Nachhaltigkeit ist ein Thema beim EV6: Die Sitzbezüge werden aus recyceltem Plastik hergestellt.

Zu den wichtigsten Assistenzsystemen zählt ein Ausstiegsassistent, der per Warnton oder verschlossener Tür die Fondpassagiere vor dem unbedachten Aussteigen bewahrt, falls sich ein Auto von hinten nähert. Dazu kommt der weiterentwickelte Autobahnassistent, der teilautomomes Fahren ermöglicht, indem sich der EV6 am vorausfahrenden Auto orientiert.

Hyundai EV6 auch als GT-Version mit 585 PS

Die technischen Daten weichen leicht von denen des Hyundai Ioniq 5 ab. Den EV6 gibt es mit zwei Akkupaketen. Während der kleinere wie beim Hyundai 58 kWh speichert, bringt es die größere Version auf 77,4 kWh, also mit fast zwei kWh mehr und laut Kia gut für bis zu 510 Kilometer Reichweite.

Elektrische Kia-Modelle im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt

Die beiden Akkugrößen werden jeweils mit Hinterrad- oder Allradantrieb gekoppelt, wobei die Leistung natürlich steigt, wenn ein zusätzlicher Motor an der Vorderachse arbeitet. Leider sind die von Kia kommunizierten Leistungswerte noch recht lückenhaft, hier ein Überblick:

● Heckantrieb + 58-kWh-Akku: 125 kW (170 PS)
● Allradantrieb + 58-kWh-Akku: 173 kW (235 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 6,2 s
● Heckantrieb + 77,4-kWh-Akku: 168 kW (229 PS), über 510 km Reichweite (WLTP)
● Allradantrieb + 77,4-kWh-Akku: 239 kW (325 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 5,2 s
● GT (Allradantrieb): 430 kW (585 PS) Systemleistung, 740 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 3,5 s, 260 km/h Höchstgeschwindigkeit

Kia EV6 e-GT

Neue Details: Ein anderes Grillgitter, veränderte Schürzen und gelbe Bremssättel kennzeichnen den Kia EV6 GT.


Dank 800-Volt-Technik lädt der Akku besonders schnell. In 18 Minuten soll die zuvor leere Batterie wieder zu 80 Prozent voll sein, der Strom für 100 Kilometer soll in viereinhalb Minuten nachgeladen sein. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Batterie nicht nur den Motor mit Energie speist, sondern auch bis zu 3,6 kW starke Elektrogeräte betrieben werden können. Sogar ein anderes Elektroauto soll der Kia EV6 als Stromspender aufladen können.

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Kia präsentiert mit dem Elektroauto EV6 auf der neuen Elektroplattform E-GMP das Schwestermodell vom Hyundai Ioniq 5. Der Marktstart wäre bereits im Sommer denkbar. Der Preis könnte sich am Ioniq orientieren, der bei 41.900 Euro startet.

Kein Tigernose-Grill für Kias neues E-Auto

Der Kia EV6 teilt sich zwar die Technik mit dem Hyundai Ioniq 5, optisch haben die beiden aber nichts miteinander zu tun. Mit dem neuen Modell hat Kia das Thema Crossover quasi durchgespielt: coupéhafte Dachlinie, SUV-mäßige Beplankung an den Radläufen, recht viel Bodenfreiheit und eine hohe Schulterlinie, dabei aber doch nicht ganz so hochbeinig.

Kia-Modelle im Auto-Abo bei ViveLaCar 

An der Front zeigt Kia sein neues Markenlogo. Vorne ist das Design des EV6 runder, als wir es zuletzt bei neuen Modellen der Marke gesehen haben – etwa bei der neuen Sorento-Generation. Die Scheinwerfer sind – entgegen dem aktuellen Trend – recht groß und nicht geteilt. Das Tagfahrlicht setzt sich aus mehreren Elementen zusammen und umschließt die restlichen Lichteinheiten oben und unten. Den Kia-typischen Tigernose-Grill bekommt der EV6 nicht, stattdessen verbindet ein schmaler, schwarzer Schlitz die beiden Scheinwerfer – hier scheint auch die Sensorik oder eine Kamera untergebracht zu sein. Ein großer unterer Lufteinlass wird von verschiedenen Gittern und luftleitenden Elementen unterteilt. An der Seite fällt ein Element über den Schwellern auf, das im Bereich der hinteren Türen nach oben ansteigt und so eine optische Verbindung zur hinteren Lichtsignatur schafft. Die reicht bis an die Radläufe und wird von einem schmalen LED-Band bestimmt, das in einem Bogen über das gesamte Heck reicht.
Kia EV6 GT-Line

Anders als die Studie hat der Serien-EV6 B-Säulen. Bullige Kotflügel verstärken die Crossover-Optik.


Im Bereich neben dem Kofferraumdeckel finden sich nach außen größer werdende Striche. Blinker und Rückfahrlicht könnten sich in einem Element darunter befinden. Das wiederum geht in eine Chromspange über. Für die nötige Portion Sportlichkeit sorgen ein Dachkantenspoiler und eine Lippe auf dem Heckdeckel. Bislang verrät Kia in puncto Abmessungen nur Daten zu Radstand und Kofferraumvolumen des EV6 (siehe unten). Und: Das Auto soll bis zu 1,6 Tonnen ziehen können, wenn der Akku mehr als 35 Prozent geladen ist.

Radstand: 2900 mm
Kofferraum: 520 l / ca. 1300 l
Frunk: 52 l (Hinterradantrieb) / 20 l (Allradantrieb)
Anhängelast: 1,6 t

Innenraum erinnert ans Cockpit des Ioniq 5

Im Innenraum gibt es dann doch einige Überschneidungen mit dem Ioniq 5. Gerade die Gestaltung des Armaturenbretts mit den beiden auf einem gebogenen Element platzierten Displays ähnelt dem Cockpit Elektro-Hyundai sehr. Die Bildschirme fürs Digital-Cockpit und das Infotainment messen jeweils 12 Zoll. Das System dahinter ist natürlich immer online, kann Echtzeit-Informationen liefern und beherrscht drahtlose Updates “over the air”. Ergänzt wird das System durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion. Die Klimaeinheit wird wie im Ioniq durch eine digitale Touchfläche ersetzt. Es gibt aber auch Unterschiede zum Hyundai: Der Kia bekommt ein eigenes Lenkrad, dessen recht groß wirkender Pralltopf in Form des fehlenden Tigernose-Grills gestaltet ist. Außerdem hat er eine Mittelkonsole. Auf der finden der Startknopf und der Drehschalter zur Gangwahl ihren Platz.
Kia EV6 e-GT

Nachhaltigkeit ist ein Thema beim EV6: Die Sitzbezüge werden aus recyceltem Plastik hergestellt.

Zu den wichtigsten Assistenzsystemen zählt ein Ausstiegsassistent, der per Warnton oder verschlossener Tür die Fondpassagiere vor dem unbedachten Aussteigen bewahrt, falls sich ein Auto von hinten nähert. Dazu kommt der weiterentwickelte Autobahnassistent, der teilautomomes Fahren ermöglicht, indem sich der EV6 am vorausfahrenden Auto orientiert.

Hyundai EV6 auch als GT-Version mit 585 PS

Die technischen Daten weichen leicht von denen des Hyundai Ioniq 5 ab. Den EV6 gibt es mit zwei Akkupaketen. Während der kleinere wie beim Hyundai 58 kWh speichert, bringt es die größere Version auf 77,4 kWh, also mit fast zwei kWh mehr und laut Kia gut für bis zu 510 Kilometer Reichweite.

Elektrische Kia-Modelle im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt

Die beiden Akkugrößen werden jeweils mit Hinterrad- oder Allradantrieb gekoppelt, wobei die Leistung natürlich steigt, wenn ein zusätzlicher Motor an der Vorderachse arbeitet. Leider sind die von Kia kommunizierten Leistungswerte noch recht lückenhaft, hier ein Überblick:

● Heckantrieb + 58-kWh-Akku: 125 kW (170 PS)
● Allradantrieb + 58-kWh-Akku: 173 kW (235 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 6,2 s
● Heckantrieb + 77,4-kWh-Akku: 168 kW (229 PS), über 510 km Reichweite (WLTP)
● Allradantrieb + 77,4-kWh-Akku: 239 kW (325 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 5,2 s
● GT (Allradantrieb): 430 kW (585 PS) Systemleistung, 740 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 3,5 s, 260 km/h Höchstgeschwindigkeit

Kia EV6 e-GT

Neue Details: Ein anderes Grillgitter, veränderte Schürzen und gelbe Bremssättel kennzeichnen den Kia EV6 GT.


Dank 800-Volt-Technik lädt der Akku besonders schnell. In 18 Minuten soll die zuvor leere Batterie wieder zu 80 Prozent voll sein, der Strom für 100 Kilometer soll in viereinhalb Minuten nachgeladen sein. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Batterie nicht nur den Motor mit Energie speist, sondern auch bis zu 3,6 kW starke Elektrogeräte betrieben werden können. Sogar ein anderes Elektroauto soll der Kia EV6 als Stromspender aufladen können.

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Marktstart des Kia EV6 schon im Sommer 2021 denkbar

Kia präsentiert mit dem Elektroauto EV6 auf der neuen Elektroplattform E-GMP das Schwestermodell vom Hyundai Ioniq 5. Der Marktstart wäre bereits im Sommer denkbar. Der Preis könnte sich am Ioniq orientieren, der bei 41.900 Euro startet.

Kein Tigernose-Grill für Kias neues E-Auto

Der Kia EV6 teilt sich zwar die Technik mit dem Hyundai Ioniq 5, optisch haben die beiden aber nichts miteinander zu tun. Mit dem neuen Modell hat Kia das Thema Crossover quasi durchgespielt: coupéhafte Dachlinie, SUV-mäßige Beplankung an den Radläufen, recht viel Bodenfreiheit und eine hohe Schulterlinie, dabei aber doch nicht ganz so hochbeinig.

Kia-Modelle im Auto-Abo bei ViveLaCar 

An der Front zeigt Kia sein neues Markenlogo. Vorne ist das Design des EV6 runder, als wir es zuletzt bei neuen Modellen der Marke gesehen haben – etwa bei der neuen Sorento-Generation. Die Scheinwerfer sind – entgegen dem aktuellen Trend – recht groß und nicht geteilt. Das Tagfahrlicht setzt sich aus mehreren Elementen zusammen und umschließt die restlichen Lichteinheiten oben und unten. Den Kia-typischen Tigernose-Grill bekommt der EV6 nicht, stattdessen verbindet ein schmaler, schwarzer Schlitz die beiden Scheinwerfer – hier scheint auch die Sensorik oder eine Kamera untergebracht zu sein. Ein großer unterer Lufteinlass wird von verschiedenen Gittern und luftleitenden Elementen unterteilt. An der Seite fällt ein Element über den Schwellern auf, das im Bereich der hinteren Türen nach oben ansteigt und so eine optische Verbindung zur hinteren Lichtsignatur schafft. Die reicht bis an die Radläufe und wird von einem schmalen LED-Band bestimmt, das in einem Bogen über das gesamte Heck reicht.
Kia EV6 GT-Line

Anders als die Studie hat der Serien-EV6 B-Säulen. Bullige Kotflügel verstärken die Crossover-Optik.


Im Bereich neben dem Kofferraumdeckel finden sich nach außen größer werdende Striche. Blinker und Rückfahrlicht könnten sich in einem Element darunter befinden. Das wiederum geht in eine Chromspange über. Für die nötige Portion Sportlichkeit sorgen ein Dachkantenspoiler und eine Lippe auf dem Heckdeckel. Bislang verrät Kia in puncto Abmessungen nur Daten zu Radstand und Kofferraumvolumen des EV6 (siehe unten). Und: Das Auto soll bis zu 1,6 Tonnen ziehen können, wenn der Akku mehr als 35 Prozent geladen ist.

Radstand: 2900 mm
Kofferraum: 520 l / ca. 1300 l
Frunk: 52 l (Hinterradantrieb) / 20 l (Allradantrieb)
Anhängelast: 1,6 t

Innenraum erinnert ans Cockpit des Ioniq 5

Im Innenraum gibt es dann doch einige Überschneidungen mit dem Ioniq 5. Gerade die Gestaltung des Armaturenbretts mit den beiden auf einem gebogenen Element platzierten Displays ähnelt dem Cockpit Elektro-Hyundai sehr. Die Bildschirme fürs Digital-Cockpit und das Infotainment messen jeweils 12 Zoll. Das System dahinter ist natürlich immer online, kann Echtzeit-Informationen liefern und beherrscht drahtlose Updates “over the air”. Ergänzt wird das System durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion. Die Klimaeinheit wird wie im Ioniq durch eine digitale Touchfläche ersetzt. Es gibt aber auch Unterschiede zum Hyundai: Der Kia bekommt ein eigenes Lenkrad, dessen recht groß wirkender Pralltopf in Form des fehlenden Tigernose-Grills gestaltet ist. Außerdem hat er eine Mittelkonsole. Auf der finden der Startknopf und der Drehschalter zur Gangwahl ihren Platz.
Kia EV6 e-GT

Nachhaltigkeit ist ein Thema beim EV6: Die Sitzbezüge werden aus recyceltem Plastik hergestellt.

Zu den wichtigsten Assistenzsystemen zählt ein Ausstiegsassistent, der per Warnton oder verschlossener Tür die Fondpassagiere vor dem unbedachten Aussteigen bewahrt, falls sich ein Auto von hinten nähert. Dazu kommt der weiterentwickelte Autobahnassistent, der teilautomomes Fahren ermöglicht, indem sich der EV6 am vorausfahrenden Auto orientiert.

Hyundai EV6 auch als GT-Version mit 585 PS

Die technischen Daten weichen leicht von denen des Hyundai Ioniq 5 ab. Den EV6 gibt es mit zwei Akkupaketen. Während der kleinere wie beim Hyundai 58 kWh speichert, bringt es die größere Version auf 77,4 kWh, also mit fast zwei kWh mehr und laut Kia gut für bis zu 510 Kilometer Reichweite.

Elektrische Kia-Modelle im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt

Die beiden Akkugrößen werden jeweils mit Hinterrad- oder Allradantrieb gekoppelt, wobei die Leistung natürlich steigt, wenn ein zusätzlicher Motor an der Vorderachse arbeitet. Leider sind die von Kia kommunizierten Leistungswerte noch recht lückenhaft, hier ein Überblick:

● Heckantrieb + 58-kWh-Akku: 125 kW (170 PS)
● Allradantrieb + 58-kWh-Akku: 173 kW (235 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 6,2 s
● Heckantrieb + 77,4-kWh-Akku: 168 kW (229 PS), über 510 km Reichweite (WLTP)
● Allradantrieb + 77,4-kWh-Akku: 239 kW (325 PS) Systemleistung, 605 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 5,2 s
● GT (Allradantrieb): 430 kW (585 PS) Systemleistung, 740 Nm Systemdrehmoment, 0-100 km/h: 3,5 s, 260 km/h Höchstgeschwindigkeit

Kia EV6 e-GT

Neue Details: Ein anderes Grillgitter, veränderte Schürzen und gelbe Bremssättel kennzeichnen den Kia EV6 GT.


Dank 800-Volt-Technik lädt der Akku besonders schnell. In 18 Minuten soll die zuvor leere Batterie wieder zu 80 Prozent voll sein, der Strom für 100 Kilometer soll in viereinhalb Minuten nachgeladen sein. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Batterie nicht nur den Motor mit Energie speist, sondern auch bis zu 3,6 kW starke Elektrogeräte betrieben werden können. Sogar ein anderes Elektroauto soll der Kia EV6 als Stromspender aufladen können.

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