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Formel 1: Red Bull Marko: So greift Red Bull jetzt Mercedes an

Red Bull-Chefberater Helmut Marko (77) ist drei Tage nach der „Niederlage“ gegen Mercedes schon wieder im Analyse-Modus. Die großen Emotionen nach der verpassten Siegchance beim Großen Preis von Bahrain sind runtergefahren, jetzt zählt nur noch der nüchterne Blick nach vorne.

Marko zu ABMS: “Wir hatten mit Max und dem Auto das stärkste Paket in Bahrain, aber wir haben im Gegensatz zu Mercedes nicht an unserem obersten Level agiert. Wir haben kleine Fehler gemacht, zum Beispiel bei der Wahl der Rennreifen (den etwas schlechteren Medium-Gummi statt hart wie Mercedes im Mittel-Stint: d. Red.). Dass Max am Anfang Probleme mit dem Differential hatte, hat auch nicht geholfen. So konnte er nicht den Vorsprung herausfahren, den wir erwartet haben. Am Ende müssen wir akzeptieren, dass unsere Leistung nicht gereicht hat, um einen überragenden Lewis Hamilton im Mercedes zu schlagen.”

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Dennoch schaut Red Bull positiv in die Zukunft. Marko: „Vor einem Jahr hätten wir das Ergebnis so unterschrieben. Unser Ziel, von Anfang an Mercedes richtig Druck zu machen, ist uns gelungen. Und zwar mit zwei Autos. Denn auch Sergio Perez lieferte eine große Leistung ab. Ohne seine technischen Probleme in der Einführungsrunde hätte er aufs Podium fahren können. Jetzt müssen wir schauen, dass wir alles aus unserem Paket rausholen, was uns in Bahrain eben nicht gelungen ist.”

Allein: Für eins hat Red Bull jetzt schon gesorgt. Die große Formel-1-Gemeinde schwärmt längst vom Giganten-Duell Max Verstappen gegen Lewis Hamilton, das die Fans bis zum letzten Rennen in Abu Dhabi in Atem halten wird. „Die beiden fahren im Moment auf ihrem eigenen Planeten“, gibt Marko zu. Viele fühlen sich schon an das Duell Ayrton Senna gegen Alain Prost erinnert, das die Sportwelt in den Jahren 1988 bis 1990 fesselte.

Marko: So greift Red Bull jetzt Mercedes an

Dr. Helmut Marko

Aber ganz richtig ist das nicht: Legt man Grundspeed und unfassbares Talent von sowohl Verstappen als auch Hamilton zu Grunde, muss man vielmehr vom Duell „junger Senna gegen älterer Senna“ sprechen. Denn beide Superstars erinnern in ihrem Fahrstil und Gefühl fürs Auto an die Legende aus Brasilien. Die Vorteile, die Verstappen (23) wegen seiner Jugend hat, macht Hamilton (36) mit seiner Erfahrung wett.

Fazit: Fahrerisch sind die beiden auf Augenhöhe. Entscheidend wird sein, welches Team seinem Superstar das bessere Material zur Verfügung stellen kann. Sky-Experte Ralf Schumacher befürchtet, dass in dieser Beziehung die Waage in Richtung Hamilton ausschlagen wird. Schumacher zu ABMS: „Bis zum nächsten Rennen in Imola hat Mercedes zwei Wochen Zeit, ihre Schwächen abzustellen und das Auto weiter stark zu verbessern. Wir wissen aus der Vergangenheit, das Mercedes dazu in der Lage ist.“

Marko sieht es ähnlich: „Die Frage lautet, wer noch mehr Luft nach oben hat. Was uns betrifft: In Imola werden wir mehr oder weniger mit dem Auto fahren, das in Bahrain an den Start ging. Dort müssen wir die Fehler abstellen, die wir in Bahrain gemacht haben. Dann sind wir sehr gut aufgestellt. Das erste größere Update kommt bei uns beim dritten Rennen in Portugal.“

Fest steht: Das Giganten-Duell junger Senna (Verstappen) gegen älteren Senna (Hamilton) wird auch in Zukunft der Stoff der Träume sein, den die Formel-1-Vermarkter so dringend brauchen.

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