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Elektroauto laden: Ionity, EnBW, New Motion, Charge now, plugsurfing Das kostet das E-Auto-Laden an öffentlichen Ladestationen

— 30.03.2021

Das kostet das E-Auto-Laden an öffentlichen Ladestationen

Die Zahl der E-Autos in Deutschland wächst – doch der Strommarkt an öffentlichen Ladestationen ist unübersichtlich, das Laden oft teuer. So viel kostet das Laden unterwegs!

Die Elektromobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf. Schritt für Schritt interessieren sich mehr Autofahrer für die lokal emissionsfreie Fortbewegung. Doch die Lade-Infrastruktur macht Probleme: Zum einen gibt es nicht genug Ladesäulen, zum anderen ist der Markt zu wenig transparent. Es gibt viele Stationsbetreiber mit zum Teil rein regionalen Angeboten und manchmal nur kleinen Ladenetzen. Dazu kommt eine Vielzahl an Angeboten und Zugangsmöglichkeiten zur Ladeinfrastruktur, die auf den ersten Blick kaum zu überblicken ist. Die Angaben der Anbieter unterscheiden sich und sind nur mit Recherche-Aufwand vergleichbar.
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Beispiel: Mitunter ist es für den Kunden nicht ersichtlich, ob die Stationen des lokalen Ladenetzwerks in der bevorzugten App verzeichnet sind. Auch fällt es vielen Autoherstellern schwer, die im Navi hinterlegte Liste der Ladestationen aktuell zu halten. Deshalb hier ein genauer Blick auf den Lade-Tarifdschungel: Hier finden Sie die wichtigsten Anbieter öffentlicher Ladestationen in Deutschland mit ihren jeweiligen Konditionen (Stand Januar 2021).

Das kostet das Laden an öffentlichen Stationen

Was Ionity berechnet

Ionity ist ein Joint Venture von Mercedes, BMW und VW. Darüber hinaus gibt es Beteiligungen von Ford und Hyundai. Ionity hat sich auf die Fahnen geschrieben, ein europaweites Netz aus Schnellladesäulen aufzubauen, an denen mit 350 kW ultraschnell geladen werden kann. Das allerdings aktuell zu einem heftigen Preis: 79 Cent/kWh.

Was der Strom bei EnBW mobility+ kostet

Hinter EnBW mobility+ steckt die Energie Baden-Württemberg AG. Das Ladenetz in Deutschland und Europa ist groß, der gesamte Bezahlvorgang kann übers Smartphone laufen. Preis AC-Laden: 39 Cent/kWh. Preis DC-Laden: 49 Cent/kWh.

Was nimmt NewMotion/Shell Recharge?

Die NewMotion-App hat keine eigenen Tarife. An der Ladesäule wird der jeweilige Preis des Betreibers bezahlt. Dafür macht New Motion das Nutzen fast aller Ladepunkte in Deutschland möglich. Das funktioniert auch mit der Shell-Recharge-Karte. Erkundigen Sie sich vor dem Laden nach dem jeweiligen Ladepreis des Betreibers, um bei den Kosten auf Nummer sicher zu gehen!

Die Preise für den Ladestrom bei ADAC e-Charge

Der ADAC arbeitet für ADAC e-Charge mit EnBW zusammen und kann seinen Kunden daher ein großes Lade- und Roamingnetz bieten. Eine Grundgebühr oder Roaming-Gebühren gibt es nicht. Preis AC-Laden: 29 Cent/kWh. Preis DC-Laden: 39 Cent/kWh.

Der Aufwand beim Chargemap Pass

Hier gibt es einen Zugang zu fast allen Ladestationen in ganz Europa. Chargemap unterhält zahlreiche Kooperationen mit Partnern wie Ionity und EnBW. Die Preise hängen von den Betreibern der jeweiligen Ladestation ab.

Was ist das Netzwerk Intercharge?

Intercharge von Hubject hat ein großes Netzwerk und arbeitet mit vielen Autostromanbietern zusammen. Der konkrete Ladepreis hängt allerdings vom Betreiber der Ladesäule ab.

Wie kalkuliert Ladepay die Strompreise?

Ladepay von ladenetzwerk.de ist ein Zusammenschluss von Stadtwerken, der den Zugang zu rund 3000 Ladesäulen in ganz Deutschland ermöglicht. Roaming-Partner vergrößern die Reichweite der Ladekarte. Die Preise sind jeweils betreiberabhängig.

Gratis laden mit der Leipziger Stadtkarte

Die Leipziger Stadtkarte macht den Traum vom kostenlosen Laden zur Realität. Einmal Registrieren reicht, dann kann ohne weitere Kosten geladen werden.

EinfachStromLaden mit vielen Tarifen

EinfachStromLaden von Maingau Energie erfreut mit günstigen Preisen pro kWh und einem großen Netzwerk (9000 Ladepunkte in Deutschland, 35.000 in Europa). Preis AC-Laden: 28 Cent/kWh plus zehn Cent pro Minute ab 240 Minuten Laden. Preis DC-Laden: 38 Cent/kWh plus zehn Cent pro Minute ab 60 Minuten Laden.

Wieviel kostet das Laden mit Plugsurfing (App und Ladekarte)?

Das Plugsurfing-Netzwerk (App und RFID-Ladekarte) glänzt mit einem großen Ladenetzwerk, das über ganz Europa verteilt ist – es bietet Zugang zu den meisten Ladesäulen in Deutschland. Aber es entstehen Kosten in Abhängigkeit vom Betreiber der jeweiligen Säule, und die sind nicht jederzeit klar ersichtlich. Erkundigen Sie sich vor dem Laden nach dem jeweiligen Ladepreis des Betreibers, um bei den Kosten auf Nummer sicher zu gehen!

Was verlangt das StromTicket aus Dresden?

Für das StromTicket der Stadtwerke Dresden sprechen günstige Ladepreise und der fleißige Ausbau des e-Roamings. Die Preise beginnen bei 50 Cent pro halber Stunde und sind sowohl nach AC- und DC-Laden als auch nach Steckertyp gestaffelt.

Kosten fürs InCharge-Netzwerk von Vattenfall?

Das Incharge-Netzwerk von Vattenfall lockt E-Auto-Fahrer speziell im Norden und rund um Hamburg mit einem großen Netz an Ladesäulen. Preis AC-Laden: 39 Cent/kWh. Preis DC-Laden: 59 Cent/kWh.

Betreiberkosten bei der Charge&Fuel-App

Die Charge&Fuel-App von VW bietet verschiedene Tarife mit unterschiedlicher monatlicher Grundgebühr. Die Preise für AC- und DC-Laden hängen vom jeweiligen Betreiber ab.

Diese Tarife bietet Charge Now

Der Ladedienst Charge Now, bei dem künftig auch BP mitmischt, heißt seit 1. Juli 2020 “BMW Charging” bzw. “Mini Charging”. Bei beiden gibt es einen “Active”- und einen “Flex”-Tarif. Preise Active: 4,99 Euro/Monat Grundgebühr, AC-Laden: 33 Cent/kWh (tagsüber + 6 Cent/min. Standgebühr nach drei Stunden), DC-Laden: 39 Cent/kWh (nachts + 20 Cent/min nach anderthalb Stunden); Ionity: 79 Cent/kWh. Flex: keine Grundgebühr, Preise variieren je nach Anbieter. Ionity: 79 Cent/kWh. BMW-Neuwagenkunden bekommen ein Jahr Active ohne Grundgebühr, BMW iX3-Kunden ein Jahr das Ionity-Plus-Paket (13 Euro/Monat, 35 Cent/kwh) ohne Grundgebühr. Auch Mercedes me Charge läuft unter Charge Now, Preis AC- und DC-Laden: je nach Anbieter; 99 Euro/Jahr Grundpreis, EQA-Neuwagenkunden ein Jahr frei, EQC-Neuwagenkunden 3 Jahre frei. Ionity-Paket: 156 Euro/Jahr Grundpreis, EQA-Neuwagenkunden ein Jahr frei, 29 Cent/kWh

Problem: Betrieb von Ladestationen bisher nicht profitabel

Einige Ladenetzwerke wirken auf den Nutzer unattraktiv, weil sie sehr regional aufgestellt sind.

©DPA

E-Mobilisten sollten die Angebote der für sie relevanten Ladeinfrastruktur-Anbieter unbedingt im Auge behalten. Ionity etwa erhöhte Anfang 2020 plötzlich die Preise. EnBW führte im Herbst die sogenannte Blockiergebühr ein – sie fällt an, wenn jemand mehr als vier Stunden lang die Ladesäule besetzt. Die Erklärung für die Unübersichtlichkeit und die schnellen Veränderungen auf dem Markt der öffentlichen Ladestationen ist relativ einfach: Das Geschäft mit den Ladepunkten ist (noch) keins. Fürs wirtschaftliche Betreiben der aktuell rund 33.000 öffentlichen Ladestationen wären mehr als eine halbe Million Elektroautos nötig. Es gibt aber bisher nur knapp die Hälfte. Die Rufe nach dem Mitwachsen der Infrastruktur mit der Zahl der E-Autos machen die Situation perspektivisch nicht besser. Bleibt die Möglichkeit, wie dann Geld verdient werden kann: zum Beispiel als Mittel zur Kundenbindung oder am Supermarkt, wo Kunden während des Einkaufs laden können.

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Renault ZOE Intens Q210 Batteriemiete, Elektro

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Elektro, 13.7 kWh/100km CO2 0 g/km*

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

60314 Frankfurt, Renault Retail Group Deutschland GmbH – Niederlassung Frankfurt

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

71636 Ludwigsburg, Auto Haass GmbH

78050 Villingen-Schwenningen, Autohaus Stadelbauer GmbH

57518 Betzdorf, Horst Wahl GmbH & Co. KG I Renault Betzdorf

77971 Kippenheim, TRI AG Automobile

Das Aufladen des E-Autos zu Hause an der Wallbox ist sprichwörtlich kinderleicht.

©Getty

Der bequemste und zugleich sicherste Weg, das eigene Elektroauto zu laden, ist eine Wallbox für zu Hause. So eine Steckdose fürs E-Auto kann in der Garage, unter einem Carport, an der Hauswand oder an einer Stele direkt am Stellplatz angebracht werden. Die Installation nimmt ein Elektriker vor. Mit einer 11-kW-Wallbox kann sowohl einphasig als auch dreiphasig und somit schnell geladen werden. Sie stellt die aktuell sinnvollste Lösung für den Hausgebrauch dar. Außerdem wird sie, wenn der Eigner sie ausschließlich privat nutzt und zu 100 Prozent Ökostrom verwendet, vom Bund mit 900 Euro gefördert.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem “Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der “Deutschen Automobil Treuhand GmbH” unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

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